Sackverschluß / Hotmeltkleberollen

Der ideale Abschluss

Hotmelt-Streifen als optimale Verschlusslösung für Papiersäcke mit und ohne PE-Innensack

Kombisäcke bestehen aus einem Kunststoff-Innensack und einem Außensack aus mehrlagigem Kraftpapier. Für die Verpackung pulverförmiger und granulierter Nahrungsmittel, Chemikalien und Pharma-Grundstoffe gelten sie häufig als erste Wahl. Je nach Verfahren lassen sich die Schüttgüter in den Doppelsäcken rieseldicht oder hermetisch dicht verpacken. Werden solche Säcke im FTS-Verfahren verschlossen, setzen viele Anwender die fehlertoleranten und individuell anpassbaren Hotmelt-Streifen von Schümann ein.

Als Verpackungsmittel für hochwertige und empfindliche Schüttgüter sind zweiteilige Kombisäcke sehr beliebt. Sie bestehen aus einem inneren Polyethylen-Sack und einem äußeren – oft bedruckten – Papiersack. Vor allem in der internationalen Chemie-, Futter- und Nahrungsmittelindustrie ist diese Massenverpackung sehr verbreitet. Ein entscheidender Qualitätsfaktor ist dabei jenes Verschlussmittel, mit dem der Papiersack letztlich sicher und dicht verschlossen wird. Der deutsche Anlagenbauer Meypack Doboy, einer der führenden Hersteller vollautomatischer Sackverschließmaschinen, empfiehlt für das FTS-Verfahren (Fold, Tape, Seal) die Hotmelt-Verschlussstreifen von Schümann. Das hat gleich mehrere Gründe: Die Hotmelt-Streifen von Schümann laufen störungsfrei in den automatischen Verpackungslinien, bei zerknitterten Papiersäcken zeigen sie sich überaus fehlertolerant und ihr lösungsmittelfreier Schmelzklebstoff benötigt nur eine geringe Anwärmtemperatur (80°C bis 130°C). Zudem dringt der Kleber sehr gut in das Sackpapier ein, wobei er Staubpartikel einfach mit einbindet. Auf diese Weise bilden die Hotmelt-Streifen nach der automatischen Mehrfachfaltung der oberen Sackkante den idealen Abschluss im Prozess der Sackverpackung.

Dicht oder ganz dicht

Die Hotmelt-Verschlussstreifen von Schümann eignen sich sowohl für Kombisäcke mit hermetisch dicht verschweißten PE-Innensäcken als auch für Kombisäcke mit PE-Innensack ohne Schweißverschluss (rieseldicht). Sie bieten insbesondere mit individueller Bedruckung eine Originalitätsgarantie für den Sackverschluß (Siegel). Von großem Vorteil für viele Anwendungen in der Chemikalien-, Pharma- und Futtermittelbranche ist außerdem, dass Schümann die Rezeptur des Schmelzklebstoffs kundenspezifisch an das Sackmaterial anpassen kann. So lässt sich stets das optimale Sackverschlussmittel anfertigen.

600 pro Stunde

Die Hotmelt-Streifen werden maßgeschneidert für die Verarbeitung in hoch automatisierten Verpackungslinien geliefert. In einsatzfertigen Rollen von 45 oder 50 mm Breite (Standard) und mit bis zu 1.000 m Lauflänge sind sie sofort einsetzbar. Am Beispiel der FTS-Sackverschließanlagen von Meypack zeigt sich die reibungslose Zusammenarbeit von moderner Anlagentechnik und Verschlussstreifen: Bei einem Durchlauftempo von bis zu 25 m/s erhalten bis zu 600 befüllte Säcke pro Stunde eine Mehrfachfaltung und ihren Hotmelt-Siegelstreifen, der die Faltung vor dem Aufspringen sichert. Je nach Kundenwunsch kann in der Verschließmaschine sogar zusätzlich eine Aufreißband in den Verschlussstreifen von Schümann eingearbeitet werden. Dieses Aufreißband beschleunigt und vereinfacht das spätere werkzeuglose Öffnen der Säcke – es verhindert damit auch Verletzungen durch Schneidwerkzeuge und eine Kontamination des Sackinhalts.

Die Hotmelt-Sackverschlussstreifen von Schümann gibt es in allen gängigen Pantone-Farben. Im Rahmen seines Print-Service bedruckt das Unternehmen die Siegelstreifen auch mit Produkt- oder Werbeinformationen nach Kundenwunsch (Logos, Warnhinweise, Verfallsdatum etc.).

 

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